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   Ein Manager aus der Finanzindustrie, für dessen Dasein kein Ende vorgesehen war, der die Unsterblichkeit zu seinem Credo erkor, dem das Leben letztendlich etwas anderes lehrte, beschloss seine große Leidenschaft, die bildende Kunst, auf nach sein Karriereende zu verschieben. Diese restliche Zeit seines Lebens würde ihm gehören, nur ihm, ohne dass jemand darüber bestimmen durfte. Aber schon alleine den Schlussstrich zu ziehen, sich dazu bekennen, dass jetzt die restliche Zeit beginnen sollte, ehe es zu spät wäre, fiel ihm äußerst schwer. Erst durch eine glückliche Fügung konnte er sich zu diesem Schritt durchringen. Die Direktorin einer bedeutenden Kunsthalle bot ihm eine Einzelausstellung an. Der Traum seiner frühen Jugend schien in Erfüllung zu gehen. Die restliche Zeit, auf die er sein gesamtes Leben ausgerichtet hatte, konnte nun endlich beginnen.

Doch dann kam das Virus, aus dem Nichts, stürzte die Welt in ein Chaos, ließ die kurz vor der Eröffnung stehende Vernissage platzen, ihn in ein tiefes Loch fallen. Ein Gefühl der Leere und Sinnlosigkeit bestimmte nun seinen Alltag, vermittelte den Eindruck, dass ihm die restliche Zeit durch die Finger glitt, seine Lebensplanung ad absurdum geführt wurde.

Er brauchte lange, um wieder am Leben teilzunehmen, Freude zu empfinden, dem Dasein einen positiven Aspekt abzugewinnen. Und dann schlug das Schicksal erneut zu, er infizierte sich mit Corona, kämpfte auf der Intensivstation ums Überleben, ging nach langem, Kräfte zehrenden Kampf als Sieger hervor. Kehrte traumatisiert zurück, wusste nun welche Macht das Sagen hatte, wie sie mit einem Fingerschnippen das Ende einläuten konnte, schaffte es dennoch wieder zu Malen, die Kunst zu seinem Lebensinhalt zu bestimmen. Was jedoch nur so lange von Bestand war, bis sich erneut die Ereignisse überschlugen, ihm keine Luft zum Atmen ließen, sich die Realität mit Fiktionen vermischte.

Er war nicht mehr in der Lage seinen Geist zu steuern, gab sich bereitwillig den Gegebenheiten hin, tauchte ab in fiktive Universen, genoss sie, verlor sich in ihnen, litt darunter, bis er irgendwann schmerzlich erwachte und mit einer Psychose in eine psychiatrische Klinik eingeliefert wurde. Doch das furiose Finale begann erst, als er die Klinik wieder verlassen durfte. In Fiktionen versunken schaffte er sich eine eigene Welt, verlor sein eigenständiges Denken, Handeln, wurde an den Rand des Wahnsinns gedrängt, musste jegliche Anstrengungen unternehmen nicht unterzugehen, wusste nicht, ob es reichen würde, verwünschte den Tag, an dem er die restliche Zeit thematisiert hatte.
     

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   Teil I
Eine große Liebesgeschichte, zwischen Lea und Michael, die sich eher zufällig ergibt aber umso intensiver entwickelt. Als Lea ihn sah war sie fasziniert von seiner jugendlichen Gestik, trotz seines fortgeschrittenen Alters, seiner Ausstrahlung, seines sympathischen Lächelns, den schlanken, wunderschönen Händen, seiner sportlichen Figur, der einfühlsamen Stimme, eigentlich von allem was er verkörperte.

Bereits in diesem Moment war ihr bewusst, dass es ein Fehler sein würde seinem Blick einen Augenblick zu lange zu widerstehen. Charmant, Sehnsüchte weckend, fast schon unwiderstehlich saß sie einem Mann gegenüber, der ihre Gefühle in Aufruhr versetzte. Ehrliches Lachen, flirtende Blicke, flüchtige Berührungen, es war fast schon zu spät, um so zu tun als wenn nichts wäre. Ein kleiner Flirt, an einem schönen Spätsommertag, was war schon dabei?

Mit ihrem Freund würde sie im Januar in eine gemeinsame Wohnung ziehen, im November heiraten. Alles war schon besprochen, soweit vorbereitet, sie freute sich darauf mit ihm ihr zukünftiges Leben gemeinschaftlich zu verbringen. Die bewußt nur auf einen vorher definierten Zeitraum ausgelegte Affäre entwickelte sich zu einer großen Liebesbeziehung, die an einen Punkt kommt, an dem Lea sich entscheiden muss, für ein Leben nach der konservativeren Ausführung, mit Ehemann, Reihenhaus und Kindern oder für die aufregendere Variante, unverheiratet, kinderlos, dafür mit einem Mann, der von Visionen getrieben wird, mit dem sie ihre sexuellen Fantasien ausleben kann.

Ein Roman, der einen von der ersten Seite an in seinen Bann zieht. Eine Liebesgeschichte die seines gleichen sucht, spannende, kriminelle Machenschaften wechseln sich ab mit wunderschönen, humorvollen Situationen und überraschenden Wendungen.
     
     

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   Teil II
Das war sie nun, unsere Traumhochzeit, an deren Zustandekommen wir Beide nicht geglaubt hatten, nachdem wir uns zu einem ersten Date im Sommer letzten Jahres trafen. Eine wunderschöne Trauung, mit vielen Emotionen, Spaß und überschäumenden Gefühlen.Vor dem äußerst erfreulichen Hintergrund, dass wir unser neu gegründetes Startup-Unternehmen für einen dreistelligen Millionenbetrag verkaufen konnten und seit dem finanziell unabhängig waren, beschlossen wir uns unserer Leidenschaft hinzugeben, erkoren die schönen Künste zu unserem Lebensmittelpunkt und gründeten eine eigene Galerie.

Auf dem Weg dorthin, begleiteten uns unterschiedliche Charaktere, die das Leben nicht unbedingt einfacher machten. Zum einen natürlich Leo Badur, unser bildender Künstler, der bis zu dem Zeitpunkt als wir ihn entdeckten ein unbekannter Maler war, später dann in den Olymp der Kunstmaler aufstieg und zum neuen Star der Szene auserkoren wurde. Neben seinen kreativen Fähigkeiten war er der Erotik nicht abgeneigt, begann ein Verhältnis mit der Ehefrau des mächtigsten Bauunternehmers des Landes.

Vera, meine jüngere Schwester, lebte als überzeugter Single, wollte möglichst viel erleben, unkonventionell und unbeschwert, mit viel Sex und Erotik. Bis ich nachts einen Anruf bekam und sie im Krankenhaus besuchen musste, wo sie mit inneren Verletzungen, Rippenbrüchen und Hämatomen auf der Intensivstation lag.

Und unsere besten Freunde, die in eine Beziehungskrise rutschten. Werner, mit der unstillbaren Lust Hannelore zu vögeln, wollte die Zeit zurückdrehen, noch einmal so leben wie früher als er jung war und seine Sexpartnerinnen nach Lust und Laune wechselte. Sabine, seine Partnerin, eine Femme fatale, die durch ihre unglaubliche Ausstrahlung das Versprechen aussendet, ein Höchstmaß an Liebeserfüllung zu garantieren und jeden Mann herumkriegen konnte.

Und natürlich Thorsten Sinner, der Baumogul, Stammkunde im Rotlichtmilieu, hatte ein Verhältnis mit einem dieser jungen Dinger, bei denen aus jeder Pore ihres Körpers pure Erotik tropft, wie er sich auszudrücken pflegte. Er ließ seine Ehefrau umbringen als sie dahinter kam, dass er zusammen mit einem Politiker und einem CEO eines bedeutenden Wirtschaftsunternehmens in eine großangelegte Immobilien Korruption verwickelt war.

Ein Roman, mit einem Potpourri verschiedener Erzählungen, die zum Schluß in einem großartigen Finale enden. Spannend, abwechslungsreich, mit wunderschönen, humorvollen Situationen und traurigen kriminellen Machenschaften.
     
     

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   Teil III
Ein Manager aus der Finanzindustrie, der Jahrzehnte lang das in die Tat umsetzte was von ihm verlangt wurde, sich eloquent in der Karriereschraube nach oben bewegte, der dem Moloch Geld und Ruhm hinterherlief, der im Zuge der Finanzkrise tief im Sumpf der Bankenkriminalität verwurzelt war, beschloss sein Leben radikal zu ändern, nur noch das zu tun was schon seit seiner Jugend tief in ihm schlummerte. Die Kunst zu seinem neuen Lebensinhalt zu bestimmen.

Doch dieser elementare Schritt war nicht einfach umzusetzen, seine Psyche sträubte sich dagegen. Er schaffte es nicht, die Dämonen der Vergangenheit zu besiegen, die ihn permanent daran hinderten sein neues Leben als Künstler unbeschwert genießen zu können. Noch immer war er in den gesellschaftlichen Normen manifestiert, ohne einen Ausweg zu finden. Erst als er eine junge Frau kennenlernte, die den Schlüssel besaß ihn von seiner Last der Vergangenheit zu befreien, schöpfte er neue Hoffnung. Aber sie schlug ihm einen Deal vor, sie hilft ihm die Himmelspforte der Glückseligkeit zu öffnen, er ihr im Gegenzug dabei den Teufel zu besiegen.

Ein Roman mit einem Feuerwerk an Erzählungen über Führungsverhalten von Wirtschaftseliten, dem Heuschreckenkapitalismus, der Gier des Shareholder Values, dem Für und Wider der Euthanasie, der Verlogenheit der weltweiten Kunstszene und einer Prüfung seiner Beziehung mit Lea, die durch eine Dummheit mehr als auf die Probe gestellt wird - und natürlich der Antwort, ob der Deal die Himmelspforte der Glückseligkeit zu öffnen gelingt und was es mit dem Besiegen des Teufels auf sich hat.
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